Zunehmende wirtschaftliche Dynamik

Der Internationale Währungsfonds (IWF) 1) hat seine Prognosen für die kommenden Jahre heraufgesetzt: Er erwartet nun für die Weltwirtschaft ein Plus von jeweils 3,9 % für die Jahre 2018 und 2019, nach einem Wachstum um 3,7 % im Jahr 2017. Diese bessere Prognose wird zum einen mit der anziehenden allgemeinen Wachstumsdynamik und zum anderen mit den erwarteten Auswirkungen der US-amerikanischen Steuerreform begründet.

Die Wirtschaft im Euro-Raum soll um 2,2 % bzw. 2,0 % wachsen, nach 2,4 % im abgelaufenen Jahr. Für Deutschland wird ein Plus von 2,3 % bzw. 2,0 % prognostiziert. Die US-amerikanische Konjunktur wird von den genannten Effekten profitieren und entsprechend voraussichtlich in den Jahren 2018 und 2019 um 2,7 % bzw. 2,5 % zulegen. Für China prognostiziert der IWF etwas niedrigere Wachstumsraten als im Jahr 2017; 2018 soll das Bruttoinlandsprodukt um 6,6 % und 2019 um 6,4 % ausgeweitet werden.

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland 2) ist im Januar 2018 von 117,2 auf 117,6 Punkte gestiegen, ein neues Rekordhoch. Die Unternehmen schätzen dabei die aktuelle Situation deutlich positiver ein, haben jedoch ihre Erwartungen für die kommenden Monate etwas reduziert. Der ISM-Einkaufsmanagerindex 3) in den USA lag zum 1. Februar 2018 bei 59,1 Punkten und ist damit etwas zurückgegangen. Insgesamt liegt er dennoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

1) IWF World Economic Outlook Update, Januar 2018.
2) ifo Institut, Januar 2018.
3) ISM Institute for Supply Management, Februar 2018.