Ergebnis

Wir erwarten, dass die EBIT-Marge vor Sondereffekten moderat ansteigt. Die Verbesserung der EBIT-Marge resultiert vor allem aus der höheren Kapazitätsauslastung. Zudem rechnen wir mit niedrigeren F&E-Kosten, Materialkosteneinsparungen durch neue Lieferanten und einer verbesserten Effizienz gegenüber dem Berichtsjahr. Gegenläufig wirken sich Tarifsteigerungen, Preiszuschläge bei Rohstoffen und die Wechselkursentwicklung aus. Eine Ergebnisverbesserung erwarten wir vor allem im Segment DCE, während wir im Segment DCS ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau und im Segment Sonstiges aufgrund der Konsolidierung von Torqeedo eine Ergebnisbelastung im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich erwarten.

Positive Sondereffekte könnten sich durch die finale Kaufpreisrate aus der Veräußerung des Standorts Köln-Deutz ergeben. Bei entsprechender Beschlussfassung über das Inkrafttreten des Bebauungsplans für das Areal werden wir eine variable Zahlung in der Größenordnung von rund 50 Mio. € erhalten. Die Höhe und der Zeitpunkt dieser Zahlung ist von dem vorgenannten Ereignis abhängig und steht insofern noch nicht fest. Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einer Zahlung im Jahr 2019, bei sehr gutem Planverlauf könnte die Zahlung noch im Jahr 2018 geleistet werden.

Als Folge der höheren operativen Ergebniserwartung rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr mit einer weiteren Verbesserung des Return on Capital Employed (ROCE) vor Sondereffekten in Richtung eines zweistelligen Prozentwerts.