Geschäftsentwicklung DEUTZ Customised Solutions (DCS)

Auftragseingang leicht über Vorjahr

Das Segment DEUTZ Customised Solutions (DCS) erhielt im Berichtsjahr Bestellungen im Wert von 261,3 Mio. €; dies sind 4,6 % mehr als im Vorjahr mit 249,8 Mio. €. Dabei konnten alle Anwendungsbereiche bis auf Automotive und Material Handling zulegen. Der Auftragsbestand betrug am Jahresende 59,7 Mio. €; damit war er 31,2 % höher als im Vorjahr.

Absatz etwas niedriger

Der Absatz im Segment DCS ist im Berichtsjahr um 6,6 % auf 8.740 Motoren zurückgegangen. Dabei war die regionale Entwicklung in Amerika und Asien/Pazifik positiv, während der Absatz in der Region EMEA nachgab.

Umsatz geht geringer als Absatz zurück

Der Umsatz im Segment DCS ist im Berichtszeitraum um 4,4 % auf 247,9 Mio. € gesunken. In der Region EMEA lagen die Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau. In der Region Amerika legten sie um 3,8 % zu, während sie in der Region Asien/Pazifik – auch bedingt durch einen Lizenzerlös im Vorjahr – um 17,5 % zurückgingen. Bei den Anwendungsbereichen war die Entwicklung sehr differenziert: Der Anwendungsbereich Baumaschinen wuchs kräftig um 22,8 %. Auch das Servicegeschäft legte um 2,8 % zu und Material Handling lag auf Vorjahresniveau. Dagegen gaben die Anwendungsbereiche Automotive um 27,8 % und Stationäre Anlagen um 3,8 % nach.

Viertes Quartal bis auf Absatz rückläufig

Im vierten Quartal 2017 lag der Auftragseingang im Segment DCS bei 56,8 Mio. € und damit 2,4 % unter dem Vorjahreswert sowie 10,0 % unter dem Wert des Vorquartals. Der Absatz des Schlussquartals übertraf den Vorjahreswert mit 2.408 Motoren um 7,9 %. Auch gegenüber dem Vorquartal konnte er um 8,7 % zulegen. Der Umsatz des Segments DCS ging im letzten Quartal um 2,0 % gegenüber Vorjahr bzw. 3,7 % gegenüber dem Vorquartal auf 62,3 Mio. € zurück.

DEUTZ Customised Solutions: Umsatz nach Anwendungsbereichen

S044_Grafik: DEUTZ Customised Solutions: Umsatz nach Anwendungsbereichen

Operatives Ergebnis DCS unter Vorjahr

Im Segment DEUTZ Customised Solutions belief sich das operative Ergebnis im Berichtsjahr auf 24,5 Mio. € (2016: 32,7 Mio. €). Der Rückgang in Höhe von 8,2 Mio. € ist im Wesentlichen auf den positiven Ergebnisbeitrag aus dem Lizenzgeschäft im Vorjahr in Höhe von 5,5 Mio. € zurückzuführen. Zudem hat sich das Geschäftsvolumen im Berichtszeitraum verringert.