Gesamtaussage zum Geschäftsjahr

DEUTZ hat ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen. Unser Geschäft konnten wir erfreulich ausbauen und neue Kunden gewinnen. DEUTZ-Dieselmotoren mit Partikelfilter erfüllen bereits heute die für 2019 beschlossenen Grenzwerte der Emissionsstufe EU Stufe V. Als erster Motorenhersteller weltweit haben wir dafür die Zertifizierung erhalten. Insgesamt stellen wir uns zudem technologisch breiter auf und wollen so zum führenden Anbieter innovativer Antriebssysteme werden. Die Übernahme von Torqeedo bildete den Start für die E-DEUTZ-Strategie und damit für die Elektrifizierung unserer Produktpalette. Darüber hinaus werden wir unser Dieselmotorenportfolio im Rahmen einer Kooperation um vier neue Großmotoren von 9 bis 18 Liter Hubraum erweitern. Damit erhalten unsere Kunden einen umfassenden modularen Technologiebaukasten für den Antrieb ihrer Geräte.

Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr im Rahmen unserer Erwartungen verlaufen. Wir konnten unsere Prognosen für Umsatz und Ergebnis jeweils in vollem Umfang erfüllen und damit, wie angekündigt, von einem wieder anziehenden Marktumfeld umfassend profitieren: Angesichts eines um 22,0 % gesteigerten Absatzes ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 % auf 1.479,1 Mio. € gestiegen. Im Geschäftsbericht 2016 waren wir von einem deutlichen Umsatzwachstum ausgegangen. Der Auftragseingang lag mit 1.556,5 Mio. € um 23,4 % über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) hat sich von 23,4 Mio. € im Vorjahr auf 42,4 Mio. € im Geschäftsjahr 2017 erhöht. Die EBIT-Rendite (vor Sondereffekten) hat sich im Geschäftsjahr 2017 von 1,9 % auf 2,9 % verbessert. Wir hatten zuvor einen moderaten Anstieg der EBIT-Marge vor Sondereffekten prognostiziert. Das Konzernergebnis ist von 16,0 Mio. € auf 121,2 Mio. € gestiegen. Dies führte zu einem deutlich verbesserten Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,00 € (2016: 0,14 €). Der Free Cashflow hat sich von 4,7 Mio. € auf 82,5 Mio. € erhöht, im Wesentlichen bedingt durch Veräußerungen von Vermögenswerten und eine positive Entwicklung des operativen Cashflows.