Finanzierung

Syndizierter Kredit und ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank sichern ausreichende Liquidität

Zur Sicherung der Liquidität steht DEUTZ eine von einem Bankenkonsortium eingeräumte syndizierte revolvierende Betriebsmittellinie über 160 Mio. € zur Verfügung, die wir im Berichtsjahr zu verbesserten Konditionen verlängert haben. Diese Linie ist variabel verzinst, unbesichert und hat eine Laufzeit bis Juni 2022. Die Barlinie kann wahlweise als bilaterale Kontokorrentlinie (bis zu 60 Mio. €) oder in Form von Ziehungen mit Zinsperioden von drei bis sechs Monaten in Anspruch genommen werden.

Darüber hinaus hat uns die Europäische Investitionsbank ein zu tilgendes Darlehen eingeräumt, das am 31.Dezember 2017 mit 39,6 Mio. € valutierte. Das ebenfalls unbesicherte Darlehen ist bis Juli 2020 zu tilgen. Bei diesem Darlehen haben wir uns gegen Zinsänderungsrisiken abgesichert.

Teil der Vertragsvereinbarung bei beiden Krediten ist die Verpflichtung von DEUTZ, bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten, die jedoch unseren Spielraum für Wachstumsprojekte nicht einengen. Mit der Betriebsmittellinie und dem Darlehen der Europäischen Investitionsbank ist die Finanzierung unserer Projekte und des weiteren Wachstums in den nächsten Jahren abgesichert.

Forderungsmanagement durch Factoring optimiert

Der Verkauf von Forderungen ist ein wichtiges Instrument zur Optimierung des Forderungsmanagements. Aufgrund unserer Kundenstruktur mit Forderungen bester Bonität ist Factoring zudem ein günstiges Instrument zur Verbesserung des Working Capitals, zumal die Vorfinanzierung der Produktion und Zahlungsziele, die wir unseren Kunden eingeräumt haben, eine hohe Liquidität binden. Das Volumen des Forderungsverkaufs ist am Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr geschäftsbedingt leicht angestiegen. So wiesen wir zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ein Volumen von rund 117 Mio. € aus (31. Dezember 2016: 111 Mio. €).

DEUTZ-Konzern: Veränderung der flüssigen Mittel

S046_Grafik: DEUTZ-Konzern: Veränderung der flüssigen Mittel
1) Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen.