Wesentlichkeitsanalyse

Für die Erstellung des Nichtfinanziellen Berichts haben wir im vergangenen Jahr einen internen Prozess aufgesetzt, um die wesentlichen Themen entsprechend dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz gemäß §§ 315b ff und 289b ff (im Folgenden »CSR-RUG«) zu bestimmen. Zunächst haben wir dafür eine umfangreiche Liste von möglichen wesentlichen Themen auf Basis einer Recherche bei Wettbewerbern, Rahmenwerken und Nachhaltigkeitsratings erstellt. Diese wurden anschließend bewertet. Dabei haben wir die Themen als wesentlich deklariert, die sowohl hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Aspekte als auch für das Verständnis der Geschäftstätigkeiten, des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses besonders relevant sind. Dafür erfolgte zunächst eine Befragung interner Ansprechpartner, in der Folge wurden die Umfrageergebnisse in einem Workshop diskutiert und abschließend durch den Vorstand final bewertet.

Die Wesentlichkeitsmatrix umfasst die Dimensionen »Relevanz der Auswirkungen auf die Aspekte im DEUTZ-Konzern« sowie »Relevanz für Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage des DEUTZ-Konzerns«.

DEUTZ-Konzern: Wesentlichkeitsmatrix

S068_Grafik: DEUTZ-Konzern: Wesentlichkeitsmatrix

Wir haben in den einzelnen Bereichen folgende wesentliche Sachverhalte identifiziert:

  • Umweltbelange: Umweltmanagementsysteme, Ressourceneffizienz sowie Luft und Klima
  • Arbeitnehmerbelange: Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit sowie Humankapital
  • Sozialbelange: Produktverantwortung
  • Compliance: allgemeine Compliance, Anti-Korruption und -Bestechung sowie Corporate Governance
  • Querschnittsthemen: Kundenzufriedenheit, Innovationen und Lieferantenmanagement

Im Folgenden berichten wir über die 13 als wesentlich ermittelten Sachverhalte, analog den vom CSR-RUG vorgegebenen Kriterien.

Die Wesentlichkeitsanalyse hat ergeben, dass das Thema Menschenrechte sowohl hinsichtlich der Auswirkungen auf die Aspekte als auch hinsichtlich des Verständnisses des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage unseres Unternehmens eine geringe Relevanz hat, da bei der Einhaltung geltender nationaler und internationaler Gesetze sowie tariflich geregelter Arbeitsbedingungen Menschenrechtsverstöße im Wesentlichen ausgeschlossen werden können. Des Weiteren resultieren daraus keine wesentlichen Risiken in Bezug auf die eigene Geschäftstätigkeit und auf Geschäftsbeziehungen, Produkte und Dienstleistungen.